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Stefanie Haslbeck
Willich. Die Elektromobilität der Zukunft baut auf Aluminium: Das TUfast Racing Team, eine studentische Initiative der TU München, hat einen autonom fahrenden Elektrorennwagen konstruiert, in dem wichtige Materialkomponenten aus alimexAluminium bestehen. Der Rennwagen wurde am vergangenen Freitag in Garching vorgestellt und wird im Sommer in der Formula Student starten. Der mittelständische Aluminiumspezialist aus Willich liefert für den db019 verschiedene Bauteile aus hochfestem und formstabilem Aluminium. Der Rennwagen wird über vier in den Felgen sitzenden Radnabenmotoren direkt angetrieben. Dieses Motorgetriebesystem wird mithilfe von Radnabendeckeln aus alimex-Material nach außen verschlossen. Zudem werden alimex-Bauteile im Fahrwerk des Rennwagens verbaut und dienen unter anderem der Verbindung der Querlenker mit dem CarbonMonocoque. Auch nach der Fertigstellung des Rennwagens wird alimex weiter mit den Studenten zusammenarbeiten, beispielsweise im Rahmen von Materialschulungen. „Unsere Aluminiumbauteile sind ein essenzieller Bestandteil des Rennwagens, eben genau wegen der Vorteile, die Aluminium als Werkstoff bietet. Es ist leicht, hochfest, formstabil und dabei einfach zu bearbeiten,“, so alimex-CEO Dr. Philip Grothe, der sich auch von der Zusammenarbeit mit den Studenten der TU München begeistert zeigt. „Es ist beindruckend zu sehen, mit welchem Elan das TUfast Racing Team dabei ist und was es auf die Beine stellt – und das neben dem regulären Studium.“...
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Der Aluminiumspezialist alimex GmbH reorganisiert seine Geschäftstätigkeit im Vereinigten Königreich. Künftig wird alimex dort exklusiv Aluminium-Gussplatten an das britische Unternehmen Metalex Products Ltd liefern. Gleichzeitig veräußert das Willicher Familienunternehmen seine britischen Produktionskapazitäten an Metalex. alimex ist Spezialist für Aluminiumgussplatten und hochwertige Aluminium-Vorprodukte, die vor allem in der Solar-, Halbleiter-, Medizintechnik und im Maschinenbau zum Einsatz kommen. Metalex Products Ltd ist der größte unabhängige britische Fachhändler für Stangen sowie Guss- und Walzplatten. „Unsere strategische Ausrichtung sieht für Europa vor, dass wir die verschiedenen Märkte über lokale Distributionspartner bedienen – produziert wird an unserem Standort in Willich am Niederrhein. Diesen Schritt holen wir nun auch für den britischen Markt nach,“ so Dr. Philip Grothe, CEO des Unternehmens. „Der britische Markt ist für uns von großer Bedeutung, daher ist die Kooperation mit Metalex für uns ein erfreulicher und wichtiger Schritt.“ Der Liefervertrag zwischen alimex und Metalex ist zunächst auf zehn Jahre angelegt. Die bisherige alimex UK Ltd ist der größte und älteste Verarbeiter von Gussplatten in Großbritannien. Das Unternehmen wird in Metalex ACP Ltd umfirmiert. ACP bezieht sich auf die gleichnamige, weltbekannte Produktlinie des Willicher Unternehmens. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Produktion in Milton Keynes wird mit der bisherigen Belegschaft von...
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Jeder Mensch, jede Gesellschaft, jedes Unternehmen durchlebt Krisen – glaubt man den Wirtschaftsforschern, gilt das für 80 Prozent aller Firmen innerhalb eines Zeitraums von zehn Jahren. Häufig trifft es auch Unternehmen, die hervorragend im Markt positioniert sind und eine starke Marke haben. Doch warum schafft die eine Firma den Turnaround, während viele andere leider vom Markt verschwinden? In der Öffentlichkeit wird der Begriff Turnaround-Management häufig in erster Linie mit Begriffen wie Restrukturierung, Schrumpfkur oder Sparprogramm assoziiert – also Maßnahmen, die sich vor allem auf kurzfristige Ziele fokussieren. Dabei wird vergessen, dass Turnaround-Management in erster Linie bedeutet, ein in Schwierigkeiten geratenes Unternehmen nachhaltig für die Zukunft aufzustellen und langfristig wieder in die Erfolgszone zu führen. Aus meiner eigenen Erfahrung als Berater und CEO eines mittelständischen Unternehmens sind es vier wesentliche Faktoren, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden: Faktor 1: Simultane Betrachtung der Markt- und der Kostenseite “You can’t shrink to greatness”! Reines Cost-Cutting führt nicht zum Ziel, man muss vor allem intensiv die Marktseite betrachten und sich als Management fragen, welche Segmente das Unternehmen zukünftig noch bedienen kann und will. Eine Strategie zu definieren bedeutet auch genau zu wissen, was man zukünftig nicht macht. Jedes Unternehmen hat nur begrenzte Ressourcen: Im...
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Die Aluminiumgussplatte ist von enormer Bedeutung für die Industrie:  Maschinen-, Anlagen- und Formenbau, aber auch die optische Industrie und viele weitere profitieren von den Eigenschaften der Aluminiumgussplatte: extreme Spannungsarmut, exzellente Formstabilität und Ersparnis durch den Ausschluss von Verzug, weniger Ausschuss, schnellere Bearbeitungszeiten und das Verhindern zusätzlicher Glühungen. Zudem weist natürlich auch die Aluminiumgussplatte alle klassischen Vorteile von Aluminium auf: einfache Zerspanbarkeit, gut zu recyceln und geringes Gewicht. Ein doppelter Gewinn für den Anwender! In bestimmten Anwendungen hat die Aluminiumgussplatte die herkömmliche Aluminiumwalzplatte mittlerweile fast vollständig verdrängt. alimex – Pionier des Aluminiumgussplattenverfahrens Erfunden wurde das Aluminiumgussplattenverfahren bei alimex in Willich. Der alimex-Gründer Helmut Geller hatte in den 1970er Jahren die Idee, das Ausgangsmaterial für sowohl Walz- als auch Gussplatten (den sogenannten Walzbarren) „wie ein Sandwich aufzuschneiden“, so Marc-Wilm Lünemann, Leiter des Geschäftsbereichs CNC bei alimex. „Seitdem wurde das Verfahren bei uns in Willich kontinuierlich weiterentwickelt und so sind wir mittlerweile zu einem weltweit gefragten Spezialisten geworden, wann immer der Werkstoff Aluminium seine unvergleichlichen Vorteile ausspielen soll.“ Was ist der Unterschied zwischen Walz- und Gussplatten? Walzplatten werden hergestellt, indem das Ausgangsmaterial in Walzwerken auf das gewünschte Plattenformat heruntergewalzt wird. Während dieses Prozesses werden enorme Spannungen und richtungsabhängige Eigenschaften in das Material hineingedrückt....
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Das Jahr 2018 war eine wirtschaftspolitische Herausforderung. Die Unsicherheit, die der drohende Brexit oder Donald Trumps Wirtschafts- und Zollpolitik mit sich brachten, sind prominente Beispiele. Dennoch gehen die deutschen Aluminiumunternehmen und auch alimex optimistisch ins neue Jahr – denn der Werkstoff Aluminium erfreut sich wachsender (internationaler) Nachfrage. Durch seine vielseitigen Materialeigenschaften ist er in verschiedensten Bereichen wie Elektromobilität, Leichtbau, Infrastrukturprojekten und Klimaschutzvorhaben einsetzbar. 2018 – ein turbulentes Jahr für die Aluminiumbranche Das Jahr 2018 begann aus wirtschaftspolitischer Sicht mit einem Paukenschlag – nämlich der Ankündigung Donald Trumps, eines seiner Wahlversprechen umzusetzen und Strafzölle auf Importe in die USA zu erheben. Betroffen davon war auch die europäische Aluminiumbranche, da einige Aluminiumprodukte ab Juni mit einem Strafzoll von zehn Prozent belegt wurden. Auch die US-Sanktionen gegen die russische Aluminiumhütte Rusal und ihre irische Tochterfirma trafen in Konsequenz den europäischen Markt, da durch dieses Werk die Aluminiumoxid-Versorgung des europäischen Marktes gesichert wird. Dennoch zeigte sich die Branche robust. Das lag zum einen an den über das Jahr hinweg relativ stabilen Aluminiumpreisen und zum anderen an der steigenden Nachfrage nach Aluminiumprodukten aus verschiedenen Branchen. 2018 aus der Sicht von alimex: herausfordernd, aber beherrschbar Auch für alimex war 2018 eine Herausforderung und zwang das Willicher...
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Innovationen und Branchen-Neuigkeiten auf 80.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche mit über 27.500 Besuchern, präsentiert von über 1.000 Ausstellern – das ist die weltgrößte Aluminiummesse, die ALUMINIUM in Düsseldorf. Als führender Hersteller von Gussplatten höchster Formstabilität präsentiert sich das Willicher Familienunternehmen alimex seit 1997 auf der Aluminiummesse. Heimspiel für alimex Die weltgrößte Messe für Aluminium ist für uns ein Heimspiel: Das Düsseldorfer Messegelände ist von unserem Headquarter in Willich nur zwanzig Autominuten entfernt. So kurz die Entfernung, so groß unser Auftritt: In Halle 14 an Stand H54 präsentieren wir uns erstmals auf einer Größe von 60 Quadratmeter und zeigen, wie Kunden verschiedenster Branchen sich durch unsere Top-Qualitätsprodukte Wettbewerbsvorteile sichern. Exzellente Formstabilität, Ausschluss von Verzug, weniger Ausschuss, schnellere Bearbeitungszeiten und Verhinderung zusätzlicher Glühungen – das ist alimex. Und all das kann man auch an unserem Stand sehen. Zum Sehen und auch zum Anfassen – in unserer Diashow oder mit unseren Materialmustern. Die Expertise von alimex steckt in vielen High-Tech-Anwendungen, aber auch in Gegenständen des täglichen Lebens, die jeder kennt und nutzt. So fertigt alimex Teile für die Automobilbranche, die aufgrund der herausragenden Materialeigenschaften von Aluminium für signifikante Gewichtsreduzierungen sorgen und damit die Basis für ressourcenschonende Kraftstoffeinsparungen sind. Außerdem versüßt alimex mit Aluminium sogar den...
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